Symbolträchtig stand eine Kirche, aufgebaut aus Pappkartons, vor dem Altar der katholischen Kirche St. Maria in Walsrode. Auf fast jedem Karton das Wort einer Funktion, wie unter anderem „Gottesdienst“, „Eucharistie“, „Projekte“ und „Caritas“ geschrieben, quasi das, was Kirche ausmacht. Aber auch Feste und Feiern gehörten dazu, ebenso wie Musikgruppen. „Doch das ist alles weniger geworden, manches sogar eingeschlafen. Es ist schön in der Kirche. Warum kommen die Leute nicht?

Vom 7. Auf den 8. September hatten wir ganz besondere Gäste zur Übernachtung im Pfarrheim in Walsrode. Eine Gruppe der Arche-Gemeinschaft machte auf einem Sponsorenwandern Halt in unserer Gemeinde. Der Weg führt von Hamburg durch die Lüneburger Heide über Minden und Osnabrück bis nach Tecklenburg, wo die Gruppe am 14. September ankommen wird. Für jeden gelaufenen Kilometer wird von Sponsoren ein bestimmter Betrag gespendet. Dieses Geld ist für den barrierefreien Umbau des Archehauses in Tecklenburg bestimmt. Insgesamt werden 300 km zurückgelegt.

Am Dienstag, den 3. September, sind Mitglieder aus unsere Pfarrei zu einem Gesprächsabend über die Initiative Maria 2.0 zusammengekommen. Neben der Initiative Maria 2.0 wurde auch über die Reformnotwendigkeit in der katholischen Kirche und den von der Deutschen Bischofskonferenz initiierten „Synodalen Weg“ gesprochen.

Ein sehr inspirierendes Treffen gab es für die Frauen im August. Frau Christiane Becker Dekanatsreferentin im Dekanat Verden zeigte uns eine neue Methode wie Bibeltexte kreativ gestaltet werden können. Von ihr ausgewählte Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament konnten nun nach eigenen Vorstellungen von den Frauen künstlerisch gestaltet werden.

Am letzten Sonntag vor den Ferien feierte die katholische Pfarrei in Walsrode einen afrikanischen Familiengottesdienst. Ungefähr 180 Teilnehmer*innen wurden zunehmend gelöster, sangen mit zwei Chören und einer Instrumentalgruppe Lieder, begleitet von Kindern mit Trommeln. Zusammen mit Gästen aus Ruanda unter der Leitung von Abbé Fidele wurde auch in ihrer Heimatsprache gebetet. Danach saß man bei afrikanischen Temperaturen im Gemeindegarten, um Kontakte zu pflegen und das Essen zu genießen, dass Ruander und Deutsche nach afrikanischen Rezepten gekocht hatten.

 „The same procedure as every year!” oder “Alle Jahre wieder!”

treffen sich Gemeindemitglieder seit inzwischen über 20 Jahren zu einem Kreuzweg. Im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu wird ein großes, schweres Holzkreuz von einer Kirche zu einer anderen Kirche unserer Pfarrei getragen – in jedem Jahr ein anderer Weg. Dieses Mal führte uns die Strecke  von Walsrode nach Fallingbostel. Die knappe Hälfte der Gruppe waren die diesjährigen Firmbe-werber mit ihren Katecheten Tobias Mahl, Philipp Mazanek und Diakon Klaus Hartwig; die anderen waren Mitglieder aus unseren Kirchgemeinden.